Archäologischer Park von Paestum
Unser Ausflug
Abfahrt mit dem GT-Bus zum archäologischen Gebiet von Paestum mit einer Führung durch die drei dorischen Tempel, die Hera und Athene gewidmet sind. Später ist ein Besuch des angrenzenden Archäologischen Museums geplant.
Dauer: Halber Tag
Inklusive:
- Transport zu/von Hotels
- Tour mit autorisiertem Reiseführer
Nicht inklusive:
- Eintrittskarten
Zusätzliche Informationen
- Bequeme Wanderschuhe werden empfohlen
- Das Programm kann sich je nach Wetter und Routenplan ändern, in diesem Fall können einige im Programm enthaltene Stopps oder Besuche möglicherweise nicht durchgeführt werden.
- Die Dauer kann je nach Verkehrsbedingungen und unvorhergesehenen Umständen variieren
PAESTUM
„Es ist, als ob ein Gott hier sein Haus aus riesigen Steinblöcken gebaut hätte“ (Friedrich Nietzsche).
Die Stadt wurde um 600 v. Chr. von den Griechen gegründet und hieß ursprünglich Poseidonia, nach Poseidon oder Neptun, dem Gott des Meeres, dem die Stadt geweiht war. Zwischen 400 und 273 wurde es von der italischen Bevölkerung der Lukaner bewohnt. 273 wurde es eine römische Kolonie mit dem Namen Paestum.
Am auffälligsten ist der Anblick von drei majestätischen Tempeln, eingebettet in eine grüne Ebene, die je nach Tageszeit und Jahreszeit ein anderes Licht reflektieren.
Viele Schriftsteller, Dichter und Künstler wie Goethe, Shelley, Canova und Piranesi waren von diesem Schauspiel fasziniert, das sich als ihre Inspirationsquelle erwies.
Diese großen Gebäude sind ein außergewöhnliches Beispiel des dorischen Stils.
Der Hera-Tempel aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. ist der älteste.
Der Neptun-Tempel (5. Jahrhundert v. Chr.) sieht aus wie eine grandiose Travertinkonstruktion mit einer warmen goldenen Farbe, die zu verschiedenen Tageszeiten in verschiedenen Schattierungen variiert. Er ist ein wahres Juwel der dorischen Architektur: majestätisch und gleichzeitig elegant.
Der Tempel der Ceres (6. Jahrhundert v. Chr.), der eigentlich der Göttin Athene gewidmet war, wurde im Mittelalter in eine Kirche umgewandelt und beherbergt drei christliche Gräber, die an die Außenmauer gelehnt sind.
Die archäologische Stätte wurde 1988 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist für Besucher aus aller Welt von großem Interesse.
Nicht weit entfernt kann man das reichhaltige archäologische Museum besuchen, das Objekte hauptsächlich aus antiker griechischer und lukanischer Herstellung enthält, die in den verschiedenen Nekropolen der Umgebung gefunden wurden. Das Highlight des Museums sind die Gemälde, die im sogenannten Tauchergrab gefunden wurden, dem einzigen verbliebenen Beispiel griechischer Malerei aus Magna Graecia. Auf diesem großartigen Gemälde ist ein Mann zu sehen, der in die Wellen springt. Die Metapher ist ganz offensichtlich: Der Mensch stellt den Verstorbenen dar, der die Sicherheit der irdischen Welt aufgibt, um sich in das Unbekannte des Jenseits zu stürzen.